Archiv der Kategorie 'Private Stuff'

Einmal mehr: Anthrazit-Award für BloggingTom

tastaturisiert am Freitag, 12. Februar 2010 um 08:06 Uhr
BloggingTom - Eine der 200 besten Websites der Schweiz

Nach 2006 und 2008 hat es dieses Jahr pünktlich zum fünfjährigen Jubiläum meines Blogs wieder zur Auszeichnung als eine der 200 besten Websites der Schweiz gereicht.

Jedes Jahr wählt das Magazin anthrazit die 200 besten Websites des Jahres in diversen Rubriken. Neben Experten (Sibylle Buff und Dr. Peter Hogenkamp, Usability; Markus Gabriel und Christian Schwengeler, Innovation; Bruno Habegger und Roger Hausmann, Inhalt und Gestaltung; Dr. Pascal Sieber, Nutzwert) beurteilen die anthrazit-User den Gesamteindruck der Websites, wie es in der dazugehörigen Medienmitteilung heisst.

Da freut es mich doch umso mehr, dass ich mit meinem, äähm, Retro-Design noch immer Preise abräumen kann. Danke!

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Vistaprint.ch

5 Jahre BloggingTom und (k)ein bisschen müde

tastaturisiert am Mittwoch, 10. Februar 2010 um 07:31 Uhr

Am 10. Februar 2005 nahm das Bloggerleben seinen Anfang: “Ich bin auch ein Blogger…” schrieb ich damals in die grosse weite Welt hinaus. Interessiert hat es damals, wenn wunderts, keiner. Heute sieht das - zum Glück - ein bisschen anders aus und so freue ich mich, heute einen Blog-Geburtstag zu feiern: Das 5-Jahre-Jubiläum von BloggingTom. Und auch für euch Leser ist gesorgt: In den nächsten Monaten gibts immer wieder Wettbewerbe zum Blog-Jubiläum mit (hoffentlich) interessanten Preisen!

Ok, wenn man es ganz genau nimmt, dann stimmt das mit dem 5-jährigen Geburtstag von BloggingTom nicht ganz. Immerhin hiess dieses Blog während der ersten zwei Monate seines jungen Lebens nämlich “daily adventures” und erhielt erst am 19. April 2005 seinen heutigen Namen BloggingTom. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein…

Kurioses
So oder so ist in den letzten fünf Jahren viel passiert: Da bloggte ich schon mal über Liebeserklärungen (die nie eintrafen), putzige neue Handys oder gab Modetipps, Reisetipps und sogar Gesundheitstipps.

Cabletom - Auch ohne Kunde zu sein: Die Rechnung trifft pünktlich ein.

Embedded Blogger und der Big-Brother-Positiv-Preis
Aber auch recherchiert wurde viel. Zum Beispiel in einer Serie von Beiträgen über die Machenschaften der Firma Eypo AG, was mir am Ende über die Schweizer Grenzen hinaus zur entsprechenden Bekanntheit verhalf. Oder als “Embedded Blogger” anlässlich einer als Gewinnübergabe getarnten Verkaufsveranstaltung für allerlei nutzlose Dinge. Dubiose IQ-Tests waren dazu genau so Thema wie die freudige Nachricht, dass web2com vorübergehend darauf verzichtete, ihrem Kerngeschäft nachzugehen und dass die Cablecom eine neue Werbekampagne mit mir startete. Aber auch moderne Pranger gerieten ins Visier und brachten mir Ende 2007 sogar den einzig positiven Preis der Big-Brother-Awards (was mich allerdings immer noch etwas wundert…).

Apropos gewinnen: Natürlich kann man nicht immer gewinnen, was einem auch schon mal zu einem “Proud Loser” machte. Davon konnte man sich als Autotester in Slowenien und Italien, als (Pseudo-) Lokomotivführer oder Auslandskorrespondent allerdings immer wieder gut erholen.

Genügend Anreize also, jetzt die nächsten fünf Jahre in Angriff zu nehmen, auch wenn das Bloggen von damals nicht mehr das heutige ist. Aber wer trauert schon alten Zeiten nach. Da surfe ich lieber weiter durch die Welt mit Multimedia…

Und jetzt seid ihr dran!
In diesem Sinne auch ein grosses Dankeschön an alle Leser, ob nun seit Anfang an oder erst seit kurzem dabei. Und im “Jubiläumsjahr” soll es auch euch gut gehen. Im Hintergrund arbeite ich schon fleissig an allerlei Wettbewerben, die übers ganze Jahr verteilt sind und euch immer mal wieder die Chance bieten, interessante, coole oder einfach nerdige Preise abzuräumen! Lasst euch überraschen…

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Neues Jahr, neue Herausforderung

tastaturisiert am Dienstag, 5. Januar 2010 um 14:49 Uhr
Hostpoint

Kaum ist das neue Jahr da, bringt es auch schon eine neue Herausforderung mit sich. Dass sich etwas tut, war vielen bereits aufgefallen, andere wussten seit einigen Wochen Bescheid und für alle anderen verkünde ich es hier:

Ab dieser Woche werde ich mit einem 30-Prozent-Pensum für den Rapperswil-Joner Hosting-Provider Hostpoint arbeiten und dort als Chief Social Media Officer (CSMO) für sämtliche Social-Media-Aktivitäten verantwortlich sein.

Dass nicht alle Hostpoint in positiver Erinnerung haben, ist mir bewusst. Aber wo gearbeitet wird, werden Fehler gemacht. Umso wichtiger deshalb, dass die Kommunikation stimmt. Und das auf allen Kanälen. Und das wird, daraus mache ich keinen Hehl, eine spannende Herausforderung. Aber eine, auf die ich mich freue. Genauso wie darauf, die Sorgen und Nöte der Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, deren Puls zu spüren und Hostpoint als offenes, junges und dynamisches Unternehmen zu zeigen.

Kleine Info am Rande: Meinem 60-Prozent-Job bei inside-it.ch bleibe ich natürlich weiterhin treu. Ich werde mich dort aber in Zukunft je nach Fall aus der Berichterstattung über Hosting-Provider heraushalten.

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brack.ch

Cablecom: Changing for you! - Hoffentlich…

tastaturisiert am Dienstag, 10. November 2009 um 09:20 Uhr
Cabletom - Auch ohne Kunde zu sein: Die Rechnung trifft pünktlich ein.

Man hätte meinen können, dass nach den Cabletom-Plakaten und der daraufhin erfolgten Reaktion von Cablecom endlich Bewegung in den unsäglichen Abo-Streit mit dem Kabelnetzbetreiber kommen würde. Tatsächlich einigte ich mich mit den Verantwortlichen im Juni darauf, die Hälfte des geforderten Rechnungsbetrages zu bezahlen. Dies darum, weil die Cablecom steif und fest behauptete, ich hätte lediglich das Digitalphone-Abo, nicht aber das Hispeed-Internet-Abo gekündigt. Mangels Gegenbeweis (mein Fehler…) zahlte ich also und hoffte auf ein Happy-End.

Bereits im September dann aber erste Zweifel am Happy-End. Irrtum Intrum Justitia mahnte irgendwelche Bearbeitungskosten aus dem Cablecom-Fall an, deren Rechtmässigkeit ich (einmal mehr) lautstark am Telefon bestritt. Worauf mir die Inkassofirma mit dem sinnigen Slogan “Fair Pay” mitteilte, wegen so einem kleinen Betrag (Fr. 20.35) mache man “kein Büro auf” und verzichte auf die Forderung.

Also doch alles gut? Von wegen. Ende Oktober meldet sich Irrtum Intrum Justitia erneut und will Geld für “4 Rechnungen von 6.5.2009 bis 5.8.2009″:

Cablecom - Neue Rechnung von Intrum Justitia - Cabletom

“Anschluss verlieren”? “… obwohl sie bereits mehrere Rechnungen von Cablecom erhalten haben”? “…nachteilig auf künftige Geschäfte wie auch Jobsuche auswirken”? Hallo?

Immerhin: Nachdem ich mich (auch via Twitter) ein Wochenende lang ziemlich aufgeregt hatte, kam die Reaktion der Cablecom am darauf folgenden Montag prompt (Twitter- und Blog-Monitoring sei Dank!). Ein Problem in der Cablecom-Buchhaltung. Man kann meine Zahlung vom Juni nicht finden. Aaaja…

Und nun hat Cablecom tatsächlich reagiert und auch mal mit Irrtum Intrum Justitia gesprochen:

Cablecom - Abschlussbestätigung von Intrum Justitia - Cabletom

Ob das nun das Happy-End ist, wird sich zeigen. Zum Beispiel am Auskunftsbegehren, dass ich noch diese Woche an Irrtum Intrum Justitia stellen werde. Oder daran, ob nun wirklich Ruhe ist und in Zukunft keine Rechnungen der Cablecom mehr eintreffen.

So gesehen ist Eric Tveter als neuer Chef der Cablecom nicht zu beneiden. Der Arme muss nicht nur mit seinem Unternehmenssprecher im Schlepptau Hausbesuche bei verärgerten Kunden machen, sondern auch eine Firma mit einem, äähm, nicht gerade berauschenden Ruf wieder auf Vordermann bringen.

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Lieber Herr Tveter: Ich anerkenne Ihre Bemühungen, das Image und die Leistungen der Cablecom wieder zu verbessern. Aber ich versichere Ihnen: Bei der nächsten Rechnung, die ich von Ihrem Unternehmen oder von der Irrtum Intrum Justitia erhalten werde, stehe ich bei Ihnen zuhause in Küsnacht auf der Matte. So ein netter Hausbesuch von einem verärgerten (Ex-) Kunden nämlich. “Changing for you” hin oder her…

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Geheimprojekt o-weh, ricardo.ch o-jeh!

tastaturisiert am Donnerstag, 13. August 2009 um 22:46 Uhr

Das war dann wohl nix - das angekündigte Geheimprojekt ist gestorben, bevor es richtig angefangen hat. Um es kurz zu machen: Das am Samstag angekündigte und am Sonntag mit einem Video vorangetriebene Geheimprojekt war eine Bewerbung für die Globeshopper Challenge des Schweizer Auktionshauses ricardo.ch. Doch offensichtlich war ich zu optimistisch, die Videobewerbung hat es nicht bis ins Finale geschafft. Was daran liegen muss, dass das Video nicht den Qualitätsansprüchen von ricardo.ch entsprochen hat - oder vielleicht auch nur daran, dass ricardo.ch heute kurzerhand die Spielregeln geändert hat.

Die Idee war nicht allzu schlecht: Speziell nachdem ricardo.ch nach dem ersten Beitrag via Trigami einen zweiten bezahlten Blogbeitrag ausgeschrieben hatte, und darum bat, speziell zu erwähnen, dass kreative Bewerbungen gefragt sind, war klar: Die bisher eingegangen Bewerbungen waren schwach. Grund genug also, mit @dwrch und @switzerbaden kurzerhand ein Video zu drehen und sich damit zu bewerben. Allerdings mit, äähm, wie man heute sehen kann, bescheidenem Bewerbungserfolg. Das ist schade, jedoch nicht das Ende der Welt.

ricardo.ch ändert Bedingungen während des laufenden Wettbewerbs
Unschön ist allerdings, dass ricardo.ch ziemlich seltsam mit den Teilnahmbedingungen umgeht und diese gern mal nach seinem Gusto ändert. Dass trotz Bewerbungsschluss am 9. August um Mitternacht auch am 11. August noch immer Bewerbungen möglich waren (und das auch aktiv genutzt wurde), ist dabei das Eine.

Als ziemlich grossen Eingriff in die Bedingungen empfinde ich jedoch die Tatsache, dass ricardo.ch heute kurzerhand und ohne auch nur ein Wort dazu zu kommunizieren, entschieden hat, anstelle der in den Teilnahmebedingungen genannten fünf Finalisten pro Destination nur noch deren zwei zu nominieren. Immerhin verringert das die Chance auf einen Finalplatz um den Faktor 2,5, und das ist, mit Verlaub, nicht sehr fair und wirft ein schlechtes Licht auf den ausgeschriebenen Wettbewerb.
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Geheimprojekt: So langsam gehts los…

tastaturisiert am Sonntag, 9. August 2009 um 23:23 Uhr

Am Samstag war es noch ein richtiges Geheimprojekt und heute abend wird bereits der Schleier gelüftet. Zumindest ein bisschen, denn ob das Geheimprojekt wirklich so verläuft wie gedacht, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen. Da es aber zu den Bedingungen des Geheimprojekts gehört, das Resultat der ersten Phase auf dem eigenen Facebook-Profil zu posten, kann ich das Video wohl nicht länger geheimhalten:

An dieser Stelle übrigens auch einen Dank an @dwrch und @switzerbaden (die Macher hinter der Kamera) und an die Mitarbeiter der Aya Bar, von New Point, der Bar MaDonna und L’tur in Zürich für die spontane Mithilfe. Merci vielmal!

Ab Donnerstag sollte es dann (hoffentlich) weitere News zum Geheimprojekt geben. Und ab diesem Tag ist dann auch eure Initiative gefragt. Da wird sich zeigen, wie fest eine Community einzelne Personen unterstützen kann…

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Start zum Geheimprojekt

tastaturisiert am Samstag, 8. August 2009 um 11:27 Uhr

Nachdem bereits gestern eine konspirative Lagebesprechung in einer dunklen Bar in Zürich stattfand, gilt es heute ernst. Die Arbeiten zum bereits auf Twitter angekündigten Geheimprojekt werden heute durchgeführt. Mehr sei noch nicht verraten - ausser einem kleinen Fotohinweis:

Start zum Geheimprojekt

Die Auflösung dazu folgt, zumindest wenn alles gut geht, am kommenden Donnerstag…

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Gibts nach den Cabletom-Plakaten ein Happy End?

tastaturisiert am Sonntag, 14. Juni 2009 um 11:11 Uhr

Als persoenlich.com am 2. Juni 2009 über die neue Cablecom-Plakatkampagne berichtete, waren nur wenige Tage seit meinem lautstarken Telefongespräch mit Irrtum Intrum Justitia vergangen. Der Ärger über die stetig eintreffenden Drohungen der Inkassofirma im Auftrag der Cablecom führte denn auch ziemlich schnell zur Idee, Plakate mit einem anderen Wahrheitsgehalt zu kreieren. Zwei Tage später waren die Plakate unter tatkräftiger Mithilfe von @dworni von der Designagentur Früjahr dann auch geboren und online vorgestellt.

Damit war die Sache für mich eigentlich im Sinne eines Frustabbaus erledigt. Ich wusste zwar, dass die Cablecom über ein ziemlich gut funktionierendes Blog-Monitoring verfügt, doch es kam, wie erwartet, zu keiner Reaktion (mit Ausnahme der Kontaktaufnahme eines Cablcom-Mitarbeiters via Twitter, die jedoch im Sande verlief). Bis dann gut eine Woche später ziemlich unerwartet persoenlich.com die Geschichte aufnahm und sowohl einen Artikel über meine Fake-Kampagne als auch ein Interview über die Beweggründe zur Plakataktion mit mir veröffentlichte. Und auch in der heutigen SonntagsZeitung lässt sich ein kleiner Artikel dazu finden.

Beitrag in der SonntasZeitung: Cablecom-Werbung inklusive

Nun zeigte sich plötzlich auch die Cablecom wieder an einer Lösung interessiert. Zwar besteht man nach wie vor darauf, dass wir im vergangenen August lediglich das Digitalphone-Abo, nicht aber das Hispeed-Internet-Abo gekündigt hätten. Trotzdem will man nun zu einer “Kulanz-Lösung” Hand bieten. Zumindest wenn ich nachweisen kann, dass die Liegenschaft, in der wir nun wohnen, nicht von der Cablecom erschlossen ist. Etwas, was selbst via Cablecom-eigenen Tools wie dem Verfügbarkeitstest problemlos möglich ist. Dort heisst es nämlich nach der Eingabe meiner Adresse:

An Ihrem Standort sind hispeed internet, digital phone und digital tv leider nicht verfügbar. Bitte wenden Sie sich für eine kompetente Beratung an Ihren zuständigen Kabelnetzbetreiber

Am Dienstag also soll erneut telefoniert werden. Und dann wird sich zeigen, wie “kulant” die Cablecom sein wird, denn: Man legte mir nahe, zu überlegen, wie auch ich der Cablecom etwas entgegenkommen könne. Schliesslich seien noch Fr. 238.50 offen…

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Alles Gute, liebe SonntagsZeitung

tastaturisiert am Sonntag, 18. Januar 2009 um 10:38 Uhr
SonntagsZeitung: Alles Gute, liebe SonntagsZeitung

Jahrelang war ich Abonnent und erfreute mich an den Sonntagen den mal besseren, mal schlechteren Nachrichten in Deinem Blatt. Nach einer Abo-Pause habe ich es nun erneut mit Dir probiert, aber wie es scheint, willst Du nichts mehr von mir wissen. Fürchtest Du Dich vor mir, weil ich ein Onliner bin? Dabei habe ich doch mit meiner Schnupper-Abo-Bestellung gezeigt, dass ich Dir nicht grundsätzlich abgeneigt bin. Und auch was Deine Schüchternheit betrifft, im Briefkasten auf mich zu warten, hatte ich lange Geduld. Aber nun ist mein Geduldsfaden endgültig gerissen.

Erinnerst Du Dich an Mitte November letzten Jahres, als ich Dich mit meiner Abo-Bestellung einlud, in Zukunft jeden Sonntag bei mir im Briefkasten zu liegen? Zweimal hast Du Dich daraufhin getraut und lagst druckfrisch für mich bereit. Die zwei darauffolgenden Sonntage jedoch fand ich Dich nicht im Briefkasten. Wo warst Du bloss? Ich wollte Dich nicht verlieren und meldete Deine Absenz per eMail dem Abo-Service, der aber nicht auf meine Nachricht reagierte. Einen Sonntag später hattest Du ein Einsehen mit mir und lagst, erneut druckfrisch im Briefkasten, aber nur, um am darauffolgenden Sonntag wieder mit Absenz zu glänzen.

Der Mann beim Abo-Dienst, den ich nach Deinem Verschwinden benachrichtigte, war denn auch erstaunt, dass Du mich, trotz meines eMails, nicht mehr weiter sehen willst und versprach, das an “höhere Stellen” weiterzuleiten. Allerdings nutzte das auch nichts. Du bliebst seither Sonntag für Sonntag verschollen, so dass ich mich bereits damit abgefunden hatte.

Letzte Woche dann aber ein Lebenszeichen von Deinem Verlag. Da wagte doch tatsächlich ein Verkäufer einen Anruf, weil das Probe-Abo abläuft und er mir gerne ein Jahres-Abo mit Dir verkaufen wollte. Ein Jahres-Abo des Verschwindens, oder wie? Immerhin, der Verkäufer gelobte sofortige Besserung und Verlängerung des Probe-Abos um die nicht erhaltenen Ausgaben.

Und so war ich heute morgen voller Vorfreude auf Dich und wagte den Gang zum Briefkasten. Allerdings nur um festzustellen, dass Du mich erneut verarscht hast, liebe SonntagsZeitung. Da ist weit und breit keine Spur von Dir.

Darum: Danke, liebe SonntagsZeitung, es war eine schöne Zeit mit Dir. Aber wie es scheint, ist die Ära der Printzeitung endgültig vorbei. Zumindest bei Dir, da Du Dich ja nicht mehr blicken lassen willst. Nun denn, ich wünsch’ Dir alles Gute für die Zukunft! Aber vergiss nicht: Die Rechnung für das Probe-Abo kannst Du Dir ans Bein streichen! Wehe, da kommt eine Zahlungserinnerung…

Irgend ein Mitbewerber, der gerne die freigewordene Lücke füllen will? Ich schau gern nächsten Sonntag in den Briefkasten…

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Interna: BloggingTom goes inside-it.ch

tastaturisiert am Samstag, 1. November 2008 um 14:30 Uhr
Logo inside-it.ch

Fast genau ein Jahr ist es her, seit ich meine erste Kolumne auf inside-it.ch veröffentlichte. Passend zu diesem kleinen Jubiläum gibt es auch wieder neues zu berichten. Ab kommenden Montag werde ich mit einem 60%-Arbeitspensum für inside-it.ch arbeiten und dort mit dem Kürzel ‘bt’ über News und Hintergründe der Schweizer Informations- und Kommunikationsindustrie berichten.

Dieses private Blog werde ich natürlich weiter betreiben, allerdings wird strikt zwischen Blog und inside-it.ch getrennt. Während im Blog nach wie vor meine persönliche Meinung zur Geltung kommt, wird diese im Rahmen der neuen Herausforderung logischerweise etwas in den Hintergrund treten müssen.

Aus BloggingTom wird also WritingTom oder: Auch Blogger können etwas werden

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