Its official on Facebook, its official in my book
Die Moderne macht auch vor der Kirche nicht halt…
Nur: Also ein Photo hätte er schon auf Facebook stellen können…
Die Moderne macht auch vor der Kirche nicht halt…
Nur: Also ein Photo hätte er schon auf Facebook stellen können…
Eigentlich muss man ja ziemlich einen an der Waffel haben um in der Wildnis Südspaniens neben einer Telefonzelle zu campieren und den ganzen langen Tag zu telefonieren. Andere finden das wiederum durchaus erstrebenswert. So wie etwa der 28-jährige Rob Cavazos, der seit heute genau das tut.
Mit der viralen Aktion “Phone Box Experiment” versucht Skype offenbar, den Leuten den VoIP-Dienst näher zu bringen und aufzuzeigen, dass man gerade bei internationalen Anrufen ein klein bisschen sparen kann.
10 Tage lang soll Rob nun also neben seinem Telefon in der Wildnis Spaniens campieren. Bleibt zu hoffen, dass da in den nächsten Tagen noch etwas mehr passiert, als einfach nur “telefonieren”. Andre Vatter von Basic Thinking zumindest will erfahren haben, dass in den nächsten Tagen noch einige Prüfungen auf unseren Skype-Telefonisten zukommen werden. Dann bin ich ja mal gespannt…
Ein klein bisschen beleidigt bin ich aber schon, dass man sich für das Phone Box Experiment ausgerechnet die Pampa Spaniens ausgesucht hat. Man hätte schliesslich genau so gut meiner Telefonzelle die Ehre erweisen können. Darin hätten sogar noch ein paar Freunde Robs Platz gehabt…
(via Basic Thinking)
Ja, soviel Verständnis wünscht man sich doch manchmal…
(via meetinx)
… aber das Poker-Face dabei nicht vergessen…
(via LostFocus)
Wär hätte das gedacht. Der wohl meistgehasste Mitbürger von Springfield kandidiert für das Amt des Bürgermeisters. Und das nicht etwa im verschlafenen Springfield, nein, Charles Montgomery Burns will Bürgermeister von New York werden und lehrt den (Noch-) Bürgermeister Michael Bloomberg das Fürchten.

Und Burns hat, wie man es von ihm bereits aus der Serie “The Simpsons” kennt, jede Menge Vorschläge, New York wieder auf Vordermann zu bringen. So will er etwa Long Island, diese blöde Insel im Nordosten der Stadt, an den Nachbarstaat New Jersey verkaufen. Mit dem Erlös könnte der marode Haushalt von New York saniert werden, so Burns. Auch billiger Strom steht auf der Liste der Versprechen von Burns. Ein neues Atomkraftwerk muss her. Und er muss es wissen, scheffelt er doch schon mit seinen Kraftwerken bei den Simpsons einen Haufen Kohle. Am liebsten wäre ihm, das AKW in Williamsburg, einem Viertel von Brooklyn, wo vor allem, so Burns, junge “Hipsters” wohnen, zu bauen. Auf die ist Monty eh nicht gut zu sprechen.
Selbst für den Tourismus, eine grosse Einnahmequelle der Stadt, hat Monty Burns neue revolutionäre Ideen und schlägt vor, spezielle Zonen einzurichten: “Wir planen spezielle New-Yorker-freie Touristen-Zonen einzurichten, wo Touristen unter sich sind und sich nicht mit New-Yorkern herumschlagen müssen, die den Touristen vielleicht schaden könnten, so Burns in einem Interview mit NBC New York.
Hinter der Kampagne stehen Kritiker der Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl von New York. “Wir machen Witze über eine Wahl, die an sich schon ein Witz ist”, sagt einer der Initianten. Und sie machen ordentlich Dampf: Neben der Homepage für Montys Kampagne nutzen sie das Web 2.0 ganz für ihre Zwecke. Ob auf Facebook, Flickr oder YouTube, überall trifft man auf den todkranken Greis. Und selbst auf den Strassen Manhattans sind die Burns-Anhägner mit realen Wahlkampfständen für ihren virtuellen Kandidaten anzutreffen. Am Union Square gelang es ihnen offenbar sogar, Hunderte von Passanten zum Sprechchor “Wir wollen Monty” zu bewegen.
Das ist doch mal ein Wahlkampf der unterhaltsamen Art!

Jeden Tag ein anderes T-Shirt tragen und dabei noch Geld verdienen? Der Amerikaner Jason Sadler hat genau das in die Tat umgesetzt. Interessierte können auf seiner Seite “I wear your Shirt” Tage buchen, an welchem Jason das Shirt der Person oder Firma tragen soll. Als Beweis lädt Jason jeweils Bilder auf sein Blog und flickr, dreht ein Video für YouTube und Ustream.tv und twittert gleich auch noch dazu. Und das Experiment, das er Anfangs dieses Jahres gestartet hat, scheint höllisch gut zu laufen, bis Mitte 2010 ist er restlos ausverkauft.

Dazu verdient Jason auch noch fleissig Geld. Während das Tragen des Shirts am 1. Januar noch 1 Dollar kostete, steigt der Preis jeden Tag um 1 Dollar. Ein Trage-Auftrag für den 31. Dezember schlägt also mit 365 Dollar zu Buche. Das macht übers Jahr gerechnet dann immerhin 66′795 Dollar. Ab 2010 verdoppelt sich dann alles: Neben Jason, der die Shirts an der Ostküste trägt, kommt dann noch Evan dazu, der an der Westküste lebt. Damit verdoppelt sich auch der Preis. 2 Dollar für den 1. Januar 2010 und 730 Dollar für den 31. Dezember 2010. Macht summa summarum 133′590 Dollar.
Das hätte eigentlich auch mir einfallen können. Schliesslich laufe ich neuerdings ja auch immer mit Werbeshirts rum…
Zwar steht auf meinem namics-Shirt unter anderem “Chefgrilleur” und die eine oder andere Wurst habe ich tatsächlich schon über die Flammen eines Grills geführt. Doch die von der Agentur Rod Kommunikation für Bell gemachte Grill-App würde mich also schon reizen, schliesslich sollte man als “Chefgrilleur” auch virtuelles Grillen zu seinen Fähigkeiten zählen können.

Dabei ist es wie beim echten grillieren: Pusten (hier halt durchs Mikrofon), um die Glut so richtig einzuheizen und die Wurst wenden oder ein bisschen hin- und herbewegen.
Blöd nur, dass ich noch immer kein iPhone habe. Für alle iPhone-Besitzer und Möchtegern-Chefgrilleure (hey, es kann nur einen geben), gibts die App aber in Apples AppStore…
Na, wenn das mal nicht cool ist. Auf der Konferenz Siggraph zeigten letzte Woche Forscher der Universität Tokio live produzierte 3D-Grafiken für Holografie-Displays mit Techniken zum taktilen Feedback. Damit ist es beispielsweise möglich, ein dreidimensionales Bild von Wassertropfen anzuzeigen, deren auftreffen auf die Handoberfläche man spüren kann. Erreicht wird dies mit Ultraschallsignalen, die entsprechend dem Bild und der Bewegung des Nutzers angepasst werden.
Auch mal Hand hinhalten will…
Pünktlich zum Start des Technical Preview Program für Office 2010 in der nächsten Woche geht Microsoft auch unter die Filmemacher und präsentiert: Office 2010 - The Movie.

Sogar Clippy (oder hiess der bei uns Karl Klammer?) hat eine Gastrolle erhalten. Wenn auch nur, äähm… schaut selber…
Im Frühling 2008 reiste die Band Sons of Maxwell für eine einwöchige Tour mit United Airlines von Halifax über Chicago nach Nebraska. In Chicago stellten die Bandmitglieder fest, dass die United-Mitarbeiter beim Beladen des Anschlussfluges ziemlich unzimperlich mit der 3500-Dollar-Taylor-Gitarre der Band umgingen. Und in Nebraska stellte sich heraus, dass die Gitarre davon auch beschädigt wurde.
Kein Problem, würde man meinen - die Fluggesellschaft wird sicher für den Schaden aufkommen. Doch weit gefehlt. Zwar bestreitet man den rauhen Umgang in Chicago nicht, aber Miss Irlweg von United beschied der Band, dass man nicht daran denke, den Schaden zu bezahlen.
Und wie wehrt man sich als Band? Richtig - man schreibt einen Song…
Und das dürfte nicht der letzte Song sein, denn die Band hat Miss Irlweg versprochen, ganze drei Songs über die Sturheit der Airline zu veröffentlichen. Ein Gau, der der Fluggesellschaft noch zu schaffen machen könnte…
[Update] 9. Juli 2009
Wie es in einem Artikel von Spiegel Online heisst, hat United in der Zwischenzeit reagiert:
“Wir haben Carroll sofort kontaktiert, um für eine Wiedergutmachung zu sorgen”, sagte eine Sprecherin von United Airlines der US-Zeitung “Los Angeles Times”. Sie gab zu, dass das Video zu dem Song sehr gelungen sei.